Tlotlo Tsamaases afro-futuristische Dystopie „Womb City“ ist ein furioses Amalgam aus „Minority Report“ und Cyberpunk-Klassikern, emanzipiert sich dann aber so souverän wie ihre post-feministische Heldin
„Nur ein Depp würde dieses Buch nicht kaufen“ von Oksana Havryliv ist eine humorvolle Untersuchung über das Beschimpfen, Fluchen und Verwünschen, sowie ein erhellender Streifzug durch unterschiedliche Kulturen und Tabus
Christine Koschmieder erforscht in „Schambereich. Über Sex sprechen“ ihre eigene Sexualität und erzählt von der Entwicklung der Sexualität in Deutschland von den sechziger Jahren bis heute
Leonie Nückell übersetzt die wunderbösen Kinderverse des großen ägyptischen Dichters Ahmad Schauqi so liebevoll wie kreativ und der Künstler Said Baalbaki malt die Bilder dazu – ein seltener Glücksfall
Sandra Langereis‘ "Erasmus – Biografie eines Freigeists" ist ein faszinierendes Buch über den großen Humanisten und seine Zeit – und eine Medizin, die unsere heutige Welt genauso dringend benötigt wie die Welt um 1500
In ihrem Roman “Vierundsiebzig” nähert sich Ronya Othmann dem, dem man nicht standhalten kann. Es ist ein wichtiger Reiseroman zu Orten von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und eine beeindruckende Reise in die Tiefen des eigenen Ichs
Percival Everett erzählt Mark Twains Jugendroman Huckleberry Finn aus der Sicht des Sklaven Jim. – „James“ ist ein tragikomischer Roman über Rassismus, Identität, menschliche Abgründe und Freundschaft